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08.02.2012 Der Libeskindkeil zeigt nach wie vor dahin, wo er - wie seit 10 Jahren bekannt - hinzeigen soll: in Richtung des Ostrageheges Kurz vor dem Jahrestag der Bombardierung Dresdens am 13./14. Februar wirft der Umbau des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr durch den amerikanischen Stararchitekten Daniel Libeskind für die Sächsische Zeitung am 04.02. und die BILD am 08.02.12 Fragen auf – Wohin zeigt der Keil? Das Militärhistorische Museum antwortet.
Die Spitze des Libeskind-Keils zeigt dahin, wo sie seit 10 Jahren hinzeigen soll - in Richtung des Dresdner Ostrageheges und nicht in Richtung Altstadt. Von der Aussichtsplattform des begehbaren Keil eröffnet sich dadurch den Besuchern ein direkter Blick auf die im Februar 1945 zerstörte und mittlerweile wieder aufgebaute Dresdner Altstadt.
Analog dazu äußert sich Daniel Libeskind zur Bedeutung des Keils eindeutig, beispielsweise im BILD-Interview vom 14. Oktober 2011:
„Der Keil ist kein Zufall, sondern gewollter Bruch, der dann aber den Blick über die Stadt öffnet und die Teile Dresdens zeigt, die besonders schwer zerstört wurden.“
Hintergrund:
1. Sonderausstellung im MHM, 60 Bilder von James Nachtwey, 11.02.-31.05.2012, Stand: 05.12.2011
100.000 Besucher im MHM, Stand 14.11.2011
Pressetermin 21.09.2011 zur Einbringung der Großinstallation 'Geschosshagel', Stand: 16.09.2011
Das Interview ist im Wortlaut nachzulesen unter: http://www.bild.de/regional/dresden/museum/daniel-libeskind-der-meister-und-sein-keil-20466438.bild.html#

